Same Shit – Different Year

Auf einen guten Rutsch ins neue Jahr!

    Aufruf der Kampagne „Copy & Paste“

Flyer 21.1.12


21. Januar 2012 // 14 Uhr // Bahnhofsvorplatz Bückeburg

Betrachtet man rückblickend das Jahr 2011 erscheint das Thema rechte Gewalt allgegenwärtig gewesen zu sein: Rassistische Morde in Norwegen, das Bekanntwerden der rechten Terrorzelle „NSU“, Ausschreitungen und Straftaten am Rande von unzähligen Naziaufmärschen in der gesamten Bundesrepublik. Auch in Bückeburg begann das vorherige Jahr unter bösen Vorzeichen. Haargenau ab dem Zeitpunkt der Jahreswende stieg das Ausmaß neonazistischer Aktivitäten in der Stadt mit einer bisher nicht gekannten Geschwindigkeit an.

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Neues Layout und Medienberichte

Nach fast einem Jahr antifaschistischer Bündnisarbeit haben wir unserer Internetpräsenz ein neues Layout verliehen. Neben ästhetischen Gründen möchten wir damit den Schritt in eine neue Etappe unserer Kampagne einleiten. Die Vorbereitungen für das nächste Jahr laufen bereits auf Hochtouren! Es wird sich in den nächsten Wochen lohnen, hin und wieder mal bei uns vorbeizuschauen.

Um die Zeit zu überbrücken haben wir einen Teil der überregionalen Berichterstattungen rund um die neonazistische Bedrohung in Bückeburg und Umgebung aus den letzten Wochen verlinkt. Unter anderem besuchten Teams vom NDR und Spiegel TV die Region. Die Sendungen sind ab sofort in unserem aktualisierten Pressearchiv einzusehen. Außerdem haben wir ein bereits vor einiger Zeit von der antifaschistischen Zeitschrift „Der Rechte Rand“ mit uns geführtes Interview digitalisiert und zur Verfügung gestellt.

NDR Bericht vom 22.11.2011

Spiegel TV Bericht vom 27.11.2011

Interview mit „Der Rechte Rand“

Der neue Header – für die Links auf Euren Seiten!
neuer Header für eure Seiten

Stellungnahme zum Rechtsterrorismus und der neonazistischen Szene im Landkreis Schaumburg

Die Serie von Mordtaten und Anschlägen seitens der rechtsterroristischen Vereinigung „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) beherrscht zur Zeit bundesweit die Schlagzeilen. Trotz der Tatsache, dass tatsächlich nur zwei der Opfer im Gastronomiegewerbe tätig waren, firmieren die rassistischen Morde unter dem Namen „Döner-Morde“, eine unserer Meinung nach vollkommen unangemessene Titulierung, die die Opfer auf Grund ihrer klischeehaften Konnotation in ihrer Würde herabsetzt und die wir deshalb nicht übernehmen werden.

Obwohl Ermittlungsbehörden und Staatsschutz in der Vergangenheit wiederholt konstatierten, dass keine Terrorgefahr seitens der neonazistischen Szene ausginge, ist es nicht dass erste Mal, dass Neonazis in Deutschland den bewaffneten Kampf aufnehmen. Bereits in den Neunzigerjahren kam es zu Brandanschlägen mit zahlreichen Toten in Solingen und Mölln. Die Qualität der neuen Terrorakte, ausgehend von einer über Jahre im Untergrund agierenden Gruppe ist jedoch neu und lässt sich am ehesten noch mit dem Oktoberfestattentat 1980 vergleichen, dessen Täter aus einer der zahlreichen Wehrsportgruppen der militanten rechten Szene stammte.

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Rechte Szene expandiert

Aus gegebenen Anlass möchten wir Euch a‎uf einen Artikel von „Recherche Bückeburg“ hinweisen.
Der Text fasst die Geschehnisse der letzten Wochen und Monate zusammen und liefert eine gute Zusammenfassung über die Entwicklung der rechten Szene in Schaumburg im vergangenen halben Jahr.

„Banner der „Autonomen Nationalisten Bückeburg“ – Die Gruppe fällt nach wie vor durch Gewalttaten auf“

�Gehe nicht wählen, marschiere!� � Gewaltverherrlichende Selbstdarstellung der �Autonomen Nationalisten Bückeburg�

Artikel lesen auf „Recherche Bückeburg“

Es ist nicht so, dass nichts passiert ….

In Anbetracht der Tatsache, dass es derzeit wieder fast täglich zu Übergriffen, Angriffen, Sachbeschädigungen und anderen Delikten durch die Nazis in Bückeburg kommt, arbeiten wir gerade an einer Zusammenfassung und werden in den nächsten Tagen mehr zu den neuen Vorfällen veröffentlichen. Auch die Chronik wird zurzeit aktualisiert.